Die Sensation gleich zu Beginn: dieses Mittel funktioniert hervorragend bei jedem, der es einsetzt, ist überall zu haben, kostet wenig und hat als Nebenwirkung eine bessere Gesundheit. Unglaublich und dennoch wahr! Viele Übergewichtige können endlich aufatmen bei dieser Botschaft und werden sich fragen, wie und wo man dieses Wundermittel beziehen kann. Zu Hause, auch vor der eigenen Haustür, im Urlaub, im Büro, auf der Dienstreise und beim Einkauf ist es zu finden, eigentlich an jedem Ort und man kann es jederzeit stärker machen und die Dosis mit dem Kopf bestimmen. Die Erfolgsmeldungen gleichen einem reißenden Strom der nicht mehr abreißt, über die neuentdeckten und nobelpreiswürdigen 2 Komponenten und Erfolgsgaranten Bewegung und Ernährung !

"Wer hier glaubt wird bald ungläubig" Foto: Robert Banh flickr.com
Täglich platzen mein Spamordner, die Mailbox und mein Briefkasten aus allen Nähten und die Augen und Ohren tun mir weh, weil Vertriebsprofis vertreiben wollen was durch Nachfrage Übergewichtiger nachgefragt wird. Das ein Wundermittel gesucht wird, welches Wunder beim schnellen Abnehmen vollbringt, wundert wohl niemanden mehr, mehr schon, dass es wenige wundert warum es seit 30 Jahren immer wieder neue Wunder in diesem Marktsegment zu geben scheint. Haben denn alte Wundermittel keine Wunder bewirkt? Merkwürdig und problematisch ist, dass Statistiken unumstößlich diametral und endlarvend aussagen, dass es immer mehr Übergewichtige und mittlerweile auch Jugendliche mit einer Diabetes Typ2 in unserem Land gibt. Dass man an mich herantritt liegt wohl daran, dass ich mit Menschen arbeite, die dringend abnehmen wollen oder sogar müssen und man in meiner Person einen idealen Absatzmarkt sieht. Fast immer sind es Menschen, die aufgehöhrt haben an Dinge zu glauben, von denen sie mehrfach enttäuscht wurden und die den Glauben an sich selbst zurückgewinnen möchten. Wie nun sollte ich, frage ich dann Vertriebler immer, schon aufgrund meines Berufsbildes, diesen Menschen ernsthaft etwas glaubhaft machen woran diese und ich aus Erfahrung nicht glauben können?? Es ist geradezu so, als würde man einem Chirurgen ein Skallpell aus Styropor für einen sauberen Schnitt verkaufen wollen! Absurd, meinen Sie nicht auch?
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Von Robert Rode Personal Trainer in Berlin am
12. November 2009,
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Diät (“diaita” griech.) ist nicht nur ein uraltes Wort, das seit Hippokrates für Lebensweise und spezielle Ernährung steht, sondern heute durch die absatzpolitischen Absichten der Einen und der Hoffnung der “Abnehmwilligen” der 1. Welt zum anderen, ein umkämpftes “Schlachtfeld”, welches diese Interessgruppen miteinander verknüpft. Es ist gegen diese Wortschöpfung und dessen Bedeutung nichts einzuwenden, wenn man die Gründe oder Motive für eine spezielle Ernährungsform genau zuordnen kann. Bestimmte Krankheitsbilder erfordern leider den Verzicht auf Nahrungsmittel, die die Lebensqualität massiv einschränken können. Reduktion und Diät ergibt Reduktionsdiät, die reduzieren soll was zu viel ist, nämlich das Körpergewicht, das ist kein Geheimnis und die viel verbreitetere Diätform. Tut sie das? Ja! Aber wie lange, wenn Diäten unvariabel, eintönig und die Lebenslust einengend sind, nicht an jedem Ort praktikabel und verlorengegangene, natürliche Instinkte über Mengen und Inhalte dadurch nicht zurückgewonnen werden können?
90% derer, die ihr Gewicht mit einer Diät um mehr als 10% senken konnten, nehmen wieder zu, meistens deutlich mehr als sie je hatten! Genau das ist auch die Quintessenz aus den unzähligen Gesprächen mit Klienten inner- und- ausserhalb meiner Arbeit als Personal Trainer.

zu wenig reduziert zu schnell zu viel Foto: malias flickr.com
Trotz einer sintflutartigen Schwemme von Diätprogrammen, Büchern, TV-Shows um die Thematik Diät zur Gewichtsreduktion, nimmt die Zahl Adipöser ( krankhaftes Übergewicht) weiter stetig zu. Die Zukunftsprognosen von Experten lassen mit einer Steigerung von 20-30% bis zum Jahre 2025 in Europa, eine erhebliche gesellschaftliche Belastung erwarten. Die bereits wage angedeuteten Gründe für ein Scheitern von Diäten liegen vor allem aber auch in den individuellen Gründen des Zunehmens. Jeder Übergewichtige hat spezielle Schwachstellen in seiner Ernährung, die nur langsam fern aller radikalen Maßnahmen verändert oder “weggeschmolzen” werden können. → Weiterlesen
Von Robert Rode Personal Trainer in Berlin am
2. November 2009,
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Abnehmen ist so individuell wie die Menschen die es anstreben. Fernab vielfach suggerierter und medial in Szene gesetzter Patentrezepte, Diätpläne und Schlankheitstees zum Abnehmen ist es viel wichtiger, die fundamentalen goldenen Regeln für diese Zielsetzung zu kennen, zu beachten und personenspezifisch anzuwenden. Wer jedenfalls hungert um abzunehmen, verlangsamt seinen Stoffwechsel, lässt die Muskulatur aushungern und damit schrumpfen, produziert hausgemachten Heißhunger und damit vorprogrammierte “Fressorgien” die langfristig zu mehr Gewicht führen. Wie kann man aber der “Hungerfalle” tatsächlich entgehen? Durch Essen, soviel steht für jedermann fest! Entscheidend ist hierbei lediglich wann, wie oft, wie viel und was.

Foto: Pink Sherbert Flickr. com
Das hat neben der Neuprogrammierung der “emotionalen Festplatte” und des Verhaltens, das Wissen um die Wirkungsweise der Hormone Insulin und Ghrelin, das auch als Heißhungerhormon bezeichnet wird, den größten Einfluss auf die Gewichtsreduktion, das ist unumstritten. Wer z. Bsp. um 12.00 Uhr ein Nutellabrötchen und einen Pudding seine erste Mahlzeit nennt und bis zum Abend weiter mit einem Croissant, Schokoriegel und Orangensaft sein Überleben sichern will, wird Erfolg haben, zumindest mit der Weiterexistenz. Mit dem Abnehmen wird es ganz sicher nichts, auch wenn die Mengen hier zunächst nicht viel erscheinen, zumindest bis der “Hungerast” sein Unwesen treibt und das tut er, denn wer wird davon tatsächlich satt?
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Von Robert Rode Personal Trainer in Berlin am
22. August 2009,
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Zu oft werden beim Abnehmen angezeigte Werte von Messinstrumentarien überbewertet, falsch interpretiert oder zum Anlass genommen sich die nächsten Tage zu kasteien, wenn das Gewicht nicht stimmt. In erster Linie zeigen die Waagen, Maßbänder und Körperfettmesser zunächst nüchtern eine Marke die Aufschluss über den “Konsum” der letzten Zeit gibt. Tatsächlich wird aber noch wichtigeres sichtbar: Gedanken!- nämlich ob es in der zurückliegenden Zeit die Steuerungszentrale Gehirn vermochte die richtigen Gedanken zu produzieren die entscheidend sind um abzunehmen, oder ob es eher die falschen waren. Plattitüden Formulierungen folgend: Abnehmen beginnt im Kopf hat sicher einen ganz langen Bart- die Wahrheit ist es stimmt!! Zunehmen beginnt also auch im Kopf muß an der Stelle hinzugefügt werden.

"Gedankenmessung mit Waage" foto: bensonka
Wenn man sich genau ansieht warum jemand übergewichtig geworden ist, dann ist es nicht anderes als die Summe von vielen falschen Gedanken und den daraus resultierenden Fehlentscheidungen. Hier einige Beispiele:
“ich bin schon immer übergewichtig gewesen; “bei mir hilft einfach nichts da ich schon alles versucht habe, ich brauche erst gar nicht anfangen “; “ich habe für Sport keine Zeit” ; “ich fange nächste Woche an, spätestens im neuen Jahr”; ” bei Grillpartys, beim Geburtstag meiner Oma, im Urlaub am all inklusive Buffet, beim Seminar auf der Dienstreise, bei den immer präsenten Süßigkeiten im Büro, beim Italiener, beim XXL Burgermeeting mit Freunden und zu Weihnachten muß ich einfach viel Essen”! “Nach dem Abnehmen nehme ich gleich wieder zu weil ich chronisch unter dem Jojoeffekt leide”. “Bei Stress, Frust und Langeweile esse ich immer viel”. ” Frühstücken tue ich ohnehin nicht, tagsüber bei der Arbeit esse ich wenig weil ich keine Zeit habe- ich esse lieber am Abend “vernünftig”!………….!
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Von Robert Rode Personal Trainer in Berlin am
26. März 2009,
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Gesund und Fit “Mein neues Leben” heißt die neu aufgelegte Studie der Sporthochschule Köln unter der Schirmherrschaft von Prof. Ingo Froböse die innerhalb des Morgenmagazins von ARD/ZDF aktuell dem interessierten Zuschauer näher gebracht wird. Hier wird eine Probandin mit starkem Übergewicht ( Adipostas) über ein Jahr lang begleitet und gecoacht, um sie bei der Gewichtsreduktion zu unterstützen.

Du bist was Du isst
Eine sehr gute und vor allem seriöse Initiative, fern der inflationären TV-Abnehmshows mit blindem Aktionismus, Crashdiäten und starren Kontrollmustern. Weil wissenschaftlich untermauert mit Eingangscheck, sanftem Einstieg, begleitet von Personal Trainern die individuell mit der Probandin arbeiten, stehen die Chancen sehr gut das sie ihr Ziel erreicht.
In erster Linie geht es darum das Ess-und Bewegungsverhalten über einen langen Zeitraum zu ändern um vor allem mehr Gesundheit und damit Lebensqualität zu erzielen.
Spannend für mich ist immer die Frage wie es mit dem Erfolg nach dem Erfolg aussieht, denn nach dieser Initiative muß die Kandidatin den erlernten neuen Lebensstil ohne fremde Hilfe fortsetzen. Abnehmen mit gesünderer Ernährung und Bewegung geht individuell verschieden bei jedem, die Verantwortung nach der Gewichtsreduktion delegieren leider nicht.
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Von Robert Rode Personal Trainer in Berlin am
11. März 2009,
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