Erfahrungen & Bewertungen zu RoRoCoach

Zucker ist, maßlos konsumiert, mindestens so schädigend wie das Rauchen! Wer sich mit Ernährung beschäftigt, weiß, dass lange Zeit Fett als der Übeltäter schlechthin für viele Krankheiten und Übergewicht galt. Selbst viele Ernährungswissenschaftler trugen bezüglich des Fettkonsums  zu einer Dämonisierung dieses Makronährstoffs bei. Heute wird hier, aus neueren Forschungen, Erkenntnissen und Studien schöpfend, deutlich differenzierter und auch hilfreicher für Betroffene empfohlen, die auf der Suche nach Gründen für ihre Adipositas oder anderen bedrohlichen Krankheitsbildern sind. Wer sich gesundheitsorientiert ernährt, verwendet auf dem Brot und in den Töpfen dank der Aufklärung oft die richtigen Fette.

Zucker - der Wolf in süßem Schafspelz

Zucker – „Weniger ist mehr“
von Vali flickr.com

Der Zucker hingegen hält es oft nicht für nötig sich zu verstecken, wenn man richtig sieht und schmeckt. Ein weiteres Zeichen für die Achtsamkeit des Verbrauchers gegenüber Zucker ist auch, das seit geraumer Zeit einige Segmente der Industrie,  mit dem Angebot von „Low Carb“ Produkten (zB. Proteinriegel mit wenig Einfachzucker) auf Kundenfang  gehen.Also macht Zucker nicht nur süß ? Natürlich nicht, werden Diabetiker,  Ernährungsexperten, Sportler, Ärzte, Trainerkollegen und Menschen mit gesundem Menschenverstand sagen. Aber Diabetes und Übergewicht sind nur die bekanntesten, nicht die massivsten Bedrohungen für die Gesundheit bei dem übermäßigen Konsum von Zucker bzw. einfachen Kohlenhydraten, und das ist neu.

Zucker kann Krebs verursachen!!

 

Als wichtigen Meilenstein bei der Erforschung von Krebs und dessen Ursachen ist die Entdeckung des  „TKTL1“ Gens durch den Wissenschaftler Dr. Johannes F.Coy zu sehen. Seit Mitte der 90er Jahre arbeitete Coy am renommierten deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg und stellt hier bei seinen Forschungsarbeiten einen wesentlichen  Zusammenhang von zuckerreicher Ernährung und der Entstehung von einigen Tumorarten und deren Metastasierung fest.

Diese Ergebnisse werden von weiteren Forschungszentren weltweit, aber insbesondere durch die John-Hopkins Universität in den USA gestützt und bestätigt. Das „TKTL1“ Gen wird in der Krebszelle aktiviert und ist quasi der Impulsgeber für krankhafte Veränderungen. Der wichtigste Treibstoff dieses Gens ist Zucker! Mit Zucker wird in den Krebszellen ein Gärungsprozess in Gang gesetzt, der das gesunde umgebende Gewebe zerstört und das körpereigene Immunsystem lahmlegt. Eine Krebszelle benötigt 20-30 -mal mehr Zucker als eine gesunde Zelle! Das Ziel muss es sein, so Dr. Coy, mit einer kohlenhydratarmen Ernährung den vergärenden Krebszellen die Grundlage für ihr aggressives und zerstörerisches Verhalten zu entziehen.

Zuckerarme Ernährung ist direkte Krebsvorsorge

 

Präventiv sowieso, aber auch die positive Beeinflussung bei bestehender Erkrankung, ist mit kohlenhydratarmer Kost  möglich. Innerhalb meiner Arbeit als Personal Trainer ist es mir immer wieder wichtig, beim Ernährungscoaching auf eine Konstanz des Blutzuckerspiegels und auch auf das Vermeiden eines schnellen Abfalles nach dem Essen hinzuweisen. Denn ein schnell abfallender Blutzucker produziert zeitnah weiteren Hunger, oft den Hunger nach Zucker – ein Teufelskreis! 42 kg  Zucker verbraucht jeder Deutsche im Durchschnitt pro Jahr,  wie von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung ermittelt wurde. Verbrauchen ist etwas anderes als wirklich brauchbar für den Körper, sei hinzugefügt.

Viele Lebensmittel enthalten versteckten Zucker

 

100 gr. Zucker bringen 400 kcal mit sich, auch ein wichtiger Grund hier Sparsamkeit walten zu lassen. Wenn es unbedingt gesüßt sein soll dann auf Agavendicksaft oder Ahornsirup umsteigen, denn hier süßt die Fructose, die zwar auch Einfachzucker darstellt, aber dafür für eine deutlich bessere Konstanz des Blutzuckers sorgt.  Schokolade ist auch möglich, wenn der Kakaoanteil über 70% beträgt und schon deshalb weniger Zucker und Fett enthält. Ebenfalls ist es wichtig, auf Fertigprodukte zu verzichten, weil wichtige biologische Wirkstoffe durch Verarbeitungsprozesse zerstört und durch Zucker erst schmackhaft gemacht werden ( z.B. Ketchup).

Leider bringt Zucker wie erörtert nicht nur Süße, sondern, vor allem durch die Gärungsprozesse, auch Säure, das heißt, bei zu viel Konsum ist mit einer Übersäuerung des Körpers zu rechnen. Last but not least: alles gute Gründe, seinen eigenen Zuckerkonsum zu überdenken und wenn nötig zu reduzieren. Unterstützen Sie Foodwatch mit Ihrer Zustimmung zur Nährwert-Ampel.
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