Erfahrungen & Bewertungen zu RoRoCoach

Der Radweltweltpokal in St.Johann ist für Amateure und Profis im Radsport ein echtes Highlight. Die Eindrücke von 2015 sind bei vielen noch sehr frisch und ich hoffe, dass alle Athleten gut nach Hause gekommen sind. Die Radsaison nähert sich langsam ihrem Ende und ich möchte die Gelegenheit nutzen, um unsere Erfahrungen mit allen Interessierten zu teilen.

admin-ajaxEines kann man vorweg nehmen. Der Radweltpokal bietet ambitionierten Athleten im Radsport eine großartige Möglichkeit sich mit ehemaligen und aktiven Topathleten zu messen. Der Erfahrungsbericht bezieht sich auf das Rennen von 2014, weil wir dieses Jahr leider kurzfristig nicht antreten konnten. Relevante Themen und Eindrücke haben sich jedoch bewiesen und wiederholt.

Unsere Vorbereitung begann zwei Jahre vor dem Wettkampf, als Torsten auf mich zukam und mich bat sein Training zu analysieren und zu verbessern. Bis dahin war er intensiv auf der Straße unterwegs und nutzte jede Gelegenheit, um mit dem Rad Kilometer abzuspulen.

Ohne Krafttraining keine Verbesserung beim Radsport

 

Als ein auf Krafttraining spezialisierter Trainer war mein erster Ansatzpunkt Torsten davon zu überzeugen, dass eine Trainingserweiterung in Richtung Kraftraum und entsprechender Gewichte unbedingt zu einer höheren Leistungsfähigkeit führen musste.

Glücklicherweise war Torsten schnell bereit sein gesamtes Vertrauen in mich zu legen. Ich weiß aus Gesprächen mit Radsportlern, dass viele aktive Radsportler Fitnessräume eher meiden und lieber an der frischen Luft trainieren. Ich kann diesen Standpunkt vollkommen nachvollziehen, möchte jedoch an dieser Stelle darauf hinweisen, dass sehr viel Potential verschenkt wird, wenn man lediglich seine Ausdauerfähigkeit trainiert und nicht gezielt das Kraftniveau, was man mit den richtigen Kräftigungsübungen sehr gut realisieren kann.

Ein Radrennen wird zwar durch die größere Ausdauer gewonnen, doch an entscheidenden Stellen durch größere Kraft entschieden[Sprints, Berganstiege, Ausreißversuche]. Interessierte Leser können das Thema hier vertiefen.

Detallierte Wettkampfvorbereitung erspart „böse Überraschung“

 

In St.Johann sind wir mit einem kleinen, dreiköpfigen Team zwei Tage vor Beginn des Wettkampfes angereist. Ein kurzes Training nach Ankunft und eines einen Tag vor dem Wettkampf sorgten dafür, dass die Muskulatur im Training blieb. Wir sind allerdings nicht bis zur vollständigen Erschöpfung gegangen. Die Analyse der Strecke war ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitung. Wir sind die Strecke mehrfach mit dem Auto abgefahren, um markante Punkte fest zu halten und eine Strategie festzulegen. Gegebenfalls gefährliche Abschnitte wie enge Kurven oder schwer einzusehende Passagen wurden genauso ins Auge gefasst, wie Punkte, an denen ein Angriff wahrscheinlich und klug war.

Rechtzeitig durch Nahrungszufuhr den gefürchteten „Hungerast“ vermeiden

 

Das Rennen selbst fand bei strömenden Regen und schmieriger Fahrbahn statt, was teilweise bei Geschwindigkeiten von bis zu 65km/h bergabwärts sehr gefährlich werden konnte. Ernährungstechnisch haben wir während des Wettkampfes auf glucose/- und elektrolytangereicherte Getränke und verschiedene Gele zurückgegriffen. Hier muss jeder Athlet ein bisschen experimentieren, um heraus zu finden, was für ihn am besten verträglich ist.

Wir schlossen das Rennen mit einer Zeit unter 2:30:00 bei 76km und Steigungen bis zu 10% ab. Ein großer Erfolg, den wir im kommend Jahr auf jeden Fall wiederholen möchten.

Wenn auch Sie auf der Suche nach einer neuen Herausforderung sind und professionell und zielgerichtet mit einem Personal Trainer auf ein Ziel hinarbeiten möchten, setzen Sie sich mit uns in Verbindung.

 

RoRoCoach hat 5,00 von 5 Sterne | 47 Bewertungen auf ProvenExpert.com