Erfahrungen & Bewertungen zu RoRoCoach

Impingementsyndrom? Schon mal gehört? Vielleicht sogar von Ihrem Orthopäden, der Ihnen eine Operation vorschlägt? Mein Rat ist zunächst Vorsicht, der Ursache wird hier keine Rechnung getragen! Es gibt viele Synonyme für ein und dieselbe Problematik bzw. Diagnose. Schmerzhafter Bogen, Werfer-, Sportler- oder Bodybuildingschulter seien hier genannt. Medizinisch wird es auch subacromiales Engesyndrom oder Schulterengpasssyndrom genannt.“ Impingement“ steht schlicht  für einklemmen. Gemeint ist das Einklemmen der Sehnen und Schleimbeutel der Rotatorenmanschette in dem eingeengten Raum zwischen Schulterdach und Oberarmkopf. Bei Bewegungen nach hinten und zur Seite stößt der Oberarmkopf an das Schulterdach und klemmt dabei die genannten Strukturen ein, es entwickelt sich hier ein chronischer Entzündungsherd.

Tennis und Golf- mehr Spaß ohne Impingementsyndrom

Tennis und Golf- ohne Impingementsyndrom
Foto: StuSeeger Flickr.com

Wie entsteht diese Enge zwischen Schulterdach und Oberarmkopf, was ist die Ursache dafür? Sportler, die sehr lange Zeit Wurf- und Schlagsportarten ausüben, sind hier besonders gefährdet, von dieser sehr unangenehmen, weil sehr schmerzhaften und einschränkenden Diagnose, irgendwann betroffen zu sein. Bei permanent nach vorn und über Kopf ausgeübten explosiven Bewegungen des Armes, wie z.Bsp. beim Squash, Boxen, beim  Hand-, Basket- und  Volleyball, aber insbesondere auch bei den „schlagenden“ Outdoorsportarten Golf und Tennis, kann dies der Fall sein. Diesem Befund zuvor ist im Laufe der Zeit das „schleichende“ Entstehen eines muskulären Ungleichgewichtes zwischen protagonistisch und antagonistisch arbeitender Muskulatur, hier zwischen Innen- und Außenrotatoren, Ursache.

Impingement der Schulter wird häufig zu früh operiert!

Die Schulter fällt nach vorn, die Sehnenansätze der Brustmuskulatur verkürzen zudem. Wichtig ist eine vorübergehende Ruhigstellung und vor allem das Vermeiden der auslösenden Bewegungen nach vorn und über Kopf  (bei Bodybuildern Nackendrücken, KH-Drücken, Bankdrücken, Flyings, Cable Cross und Butterfly). Mit Symptombekämpfung wie Kortisoninjektionen oder gar das Abfräsen des Schulterdachs ist es auf Dauer nicht getan, selbst Krankengymnastik kann oft nur lindern, selten die Ursache bekämpfen.

Mobilisierung des Gelenks steht zu Beginn an erster Stelle

Ziel muss es sein, über vorsichtige Mobilisierung und Stretching hinaus, die Muskulatur, die der Bewegung nach vorn entgegenwirkt, zu stärken um die angesprochene muskuläre Dysbalance auszugleichen, die Enge unter dem Schulterdach zurückzubilden und ein Impingement zu vermeiden.

Verkürzung und Engpass auflösen, gezielte Kräftigung


Auch in der Rehabilitationsphase ist es wichtig zunächst auf  Druckübungen und Schläge nach vorn zu verzichten, um der aufzutrainierenden Muskulatur die Zeit zu geben sich zu entwickeln und ihre volle Funktion als Gegenspieler  gegen die sportarttypische Bewegung  zu übernehmen. Variable Zugübungen nach hinten, das spezielle Training der Rotatorenmanschette, Dehnung der verkürzten Strukturen, Zeit und Geduld sind nötig um mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Verbesserung oder sogar vollständige Ausheilung zu erzielen.

Training der Rotatorenmanschette als ständige Maßnahme

Ein Personal Training lässt sich aus Erfahrung hervorragend zunächst als Rehabilitationstraining organisieren, um später ein Niveau erhaltendes Training zu entwickeln.Voraussetzung für den Erhalt des Erfolges, ist dass dauerhaft durchgeführte spezielle Krafttraining für die Schulter, zusätzlich zur Lieblingssportart. Viele Sportler haben es bereits erkannt, das man einseitigen Belastungen der Gelenke mit einem sportartspezifischen Krafttraining vor allem vorbeugen kann um Verletzungen zu entgehen. Die eigene Sportart professioneller auszuüben bedeutet eben auch mehr Kraft, diese allerdings an den „richtigen“ Stellen. Sie suchen einen erfahrenen Personal Trainer in diesem Bereich? Kontaktieren Sie mich und schildern Sie mir Ihre Problematik!

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