Nachdem ein ursprünglich aus dem Schwäbischen stammender junger Mann namens Jürgen Klinsmann seine persönliche, aber nicht unmögliche Mission mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft der Herzen 2006 beendet hatte, wird die Eingangsfrage nicht mehr gestellt. Als dieser sich 2004 aus L.A. auf den Weg machte, den deutschen Elitekickern Beine zu machen und das später für alle sichtbar tat, gab es allerdings im Land der 80zigtausend Bundestrainer im Vorfeld viele Fragezeichen. Mit im Reisegepäck “neue Besen” in der Gestalt von Fitnesstrainern, um alte abgeschnittene Zöpfe zusammenzukehren. Eins vorweg, Klinsmann hatte mit dem, was er an Defiziten im Vergleich zu einstigen Fußballentwicklungsländern sah, richtig gesehen und folgerichtige Schlüsse gezogen.

Braucht ein Fußballer Fußballtraining oder Fitnesstraining? So schallte es in ketzerischer und mit so typisch deutscher Nörgelattitüde durch das omnipotente Riesensprachrohr ins Land, welches mit viel Brusthaaar bewachsen allerdings das Trommeln auf den Brustkorb nicht leiser, nicht redlicher und schon gar nicht solidarischer machte. Viele Experten bäumten sich als Gegner im eigenen Land auf, machten allerdings Fehler beim hinsehen und flüsterten am Ende Klinsmann, für alle von den Lippen ablesbar, sichtbar ins Ohr: “Du mußt weitermachen”! Weiter gemacht hat er dann ausgerechnet beim “kleinen” aber bekanntermassen sehr kritischen bajuwarischen Fußballclub. → Weiterlesen.
8. August 2010, Kommentare (1)
Fitnesstraining im Urlaub? Das fragen sich die, die es mit ihrer Fitness und Ernährung auch im Alltag ernst meinen, hier mittlerweile durch intensives Training ein bemerkenswertes Leistungslevel erreicht haben und dieses durch passiven Urlaub nicht reduziert sehen wollen. Aber auch insbesondere Menschen die gerade in einem längerfristigen “Abnehmprogramm” stecken, weil 30, 40 oder mehr Kilos abgeschmolzen werden müssen, wissen, dass gerade auch der Urlaub in der Vergangenheit ein Problem in Bezug auf das Körpergewicht darstellte.
Kann und wie kann ich meine Fitness erhalten und mein Gewicht im Urlaub weiter reduzieren oder zumindest halten, sind Fragestellungen die nicht wenige, auch meiner Klienten, bewegen. Die kürzeste Antwort ob das tatsächlich geht ist eindeutig “JA”, man kann es und das mit überschaubarem Aufwand. Nämlich dann, wenn man Dinge tatsächlich tut, die man schon so oft richtigerweise bisher nur gedacht hat. Natürlich ist der Urlaub selbst schon eine Fitness erhaltende Maßnahme, weil eine gute Fitness auch eine vernünftige Relation von Belalstung und Erholung braucht. → Weiterlesen.
19. Juli 2010, Kommentare (0)
Das Berufsbild des Personal-Fitnesstrainers standardisiert zu definieren ist deshalb schwierig, weil dieser sehr persönliche, individuelle Motive und Wünsche seiner Kunden mit einer variablen Bandbreite zu bedienen hat. Auch in Bezug auf die Person selbst sind die Ansprüche der Klienten sehr verschieden. Und so unterschiedlich Menschen in ihren Zielsetzungen und Ansprüchen sind, umso mehr ist klar, dass es kein einheitliches Anforderungs-und Persönlichkeitsprofil wie bei anderen, enger gesteckten Berufsfeldern gibt. Dennoch gibt es Basics die Personal Training ausmachen, die potenzielle Kunden vor Buchung eines Personal Trainers wissen sollten, von denen hier nachfolgend einige genannt seien :

"Personal Training- für jeden Weg das passende Schuhwerk" foto: paul stevenson flickr.com
Der Idealfall ist gegeben wenn es die bekannte stimmige Chemie zwischen den Menschen gibt, die ein gemeinsames Trainingsprojekt ins Leben rufen wollen. Das ist für beide Seiten sehr hilfreich wenn es für den Klienten darum geht neue unbekannte Wege zu gehen und richtige Verhaltens-und Gedankenmuster bei einem Sportler mit Ambitionen zu entwickeln. Denn oft sind es sportlich völlig unvorgeprägte Menschen die genau an dieser Stelle Hilfe brauchen und sich deshalb entschließen, einen Personal Trainer zu engagieren der die Hand reicht, wenn der Weg physisch und psychisch steining wird. Nur durch gegenseitige Sympathie ist ein Vertrauensaufbau möglich, der sehr wichtig ist, welcher wiederum Empathie und soziale Kompetenz beim Trainer voraussetzt. Ob dem so ist, bekommt der Kunde in einem ausführlichen Gespräch oder noch besser bei einem Probetraining heraus. Sie werden schnell spüren ob der Trainer seine Sache lebt und liebt, oder ob er es als “Tätigkeit” oder “Job” rein zufällig ausübt. Auch deshalb gute Chemie, und das ist nicht unerheblich, weil es naturgemäß beim gemeinsamen Training neben körperlichen Schnittstellen viele andere Berührungspunkte im Umgang miteinander gibt (auf der physischen Seite meine ich, und nur das ist professionell: z.B. Stretching, Hilfestellung, manuelle Widerstände!). Ein persönliches Training auf der Ebene eines Dienstleistungsverhältnisses mit neutraler Distanz abzuhalten ist sicher möglich, nur ist eben mit dem Klienten mitdenken, mitfühlen, mitkämpfen, miterleben und zum Schluß mitfeiern deutlich fruchtbringender. → Weiterlesen.
11. Mai 2010, Kommentare (1)
Eine personifizierte, investigative Wissenserweiterungsmaschine aus dem deutschen Fernsehen geht seit langem aus Berufung den harten Weg der Meinungsfindung.“Bild” Dir Deine Meinung, sagt dieser Mann, und, “also mir wäre ein bisschen mehr Bildung und ein bisschen weniger Meinung lieber“, sagt der auch noch. Na klar, mehr Bildung ist nötig, wer sollte etwas dagegen haben, erst recht wenn es um Ernährung geht ist mehr Wissen nicht fehl am Platze.
Mal gucken ob wir Meinungen bilden und damit Bildungslücken schließen können: Er, der angesprochene Moderator, sagt uns wenigstens die Wahrheit, das Gutfried gut für uns ist und fit wie ein Turnschuh macht. Das bisschen Natriumnitrat (E250),Natriumcitrat (E331) , die paar Triphosphate (E451), Mono-und Diglyceride (E471) und Verdickungsmittel in der Wurst, machen diese und den Kohl wohl nicht fett und lassen höchstens Mäkler ein Haar in der Suppe finden. Und jeder weiß, selbst die größten Querulanten auch, davon stirbt man ja schließlich nicht. Das die Pute in Old Gemany groß geworden ist und durchs Dorf getrieben wurde ist auch gut, sagen wir zu Gutfried, wer will schon wissen wie.

Wichtig ist doch, dass die Wurst ganz lange schön bleibt, wie wir alle letztlich dadurch auch. Schön ist doch auch, dass bereits eine ganze Bewegung von fitten “Gutfriedjüngern” inklusive seiner Schirmherrschaft daraus geworden ist, die dem omnipotenten “Fitnessführer” und Wahrheitsfinder mit seiner charakteristischen “mir nach” Geste folgen. Inzwischen weiß man ja schließlich:” wenn man sich mit Gutfried bewußt und lecker ernährt hat man auch Lust sich zu bewegen“. Aha, wer also keine Lust hat sich zu bewegen hat wohl sein Gutfriedtellerchen nicht leer gemacht?! Allerdings lässt irgendwie die Intensität der “folgt mir” Armbewegung den Verdacht zu, dass dem “Reiseleiter” auf dem Weg zum Land der Wahrheit letztlich doch ein paar Nährstoffe abhanden gekommen sein müssen. Oder ist es irgendwie fehlender Glaube, der den schlaffen Flügel erklärt? Egal.

Cornig? "Werbung und Realität" Foto: foodwatch flickr.com
Noch körniger und kerniger als die Kerner’sche Gesundheitswurst sind ja die kornigen Cornyriegel aus Schwartau, wie sie nur von Kerner glaubhaft in Szene gesetzt werden können. Das liegt nah, denn dieser wollte früher Bauer werden, weil er das Ehrliche und orginal Ursprünglische, ja eben das Kernige mehr liebt als nur Gequatsche wie er sagt. Jedenfalls ist auch im Corny-”Müsliriegel” einiges an geballter Kraft zusammengekommen: sage und schreibe 10 % Getreideflocken, sieben verschiedene Zuckerarten und aus Pflanzenfett und Mehl geformte Kügelchen, die die Körner darstellen! Da kann man nur Blutzuckerklötzer staunen! → Weiterlesen.
16. März 2010, Kommentare (5)
Wer darüber nachdenkt woran es wohl liegt, dass kein weiteres Loch in den Gürtel gestanzt werden kann, man ein Sauerstoffzelt benötigt wenn man den 5.Stock per pedes erreicht hat, der Blutdruck und andere messbare Größen dem Hausarzt die Stirn in Falten legen, ist mitten in der Ursachenforschung. Halt, jetzt ehrlich sein!! Ein Grund ist sicher, dass so mancher zu lange darüber nachdenkt, wie man seinen Alltag noch bewegungsärmer gestalten kann.

"AfternoonWalk"- Lass den Schweinehund drin und den Tiger raus" Foto: swammibu flickr.com
Gibt es einen Fahrstuhl, eine Rolltreppe, kann man sitzen, kommt man mit dem Auto dorthin und gibt es einen Parkplatz vor Ort, sind Gedanken, die über einen längeren Zeitraum einen Couchpotato produzieren.Ich betreute vor längerer Zeit einen Klienten, der Personal Training bei mir buchte, um abzunehmen. Eine seiner ersten Fragen zu meinem Wirkungsort war, ob ein Parkplatz zur Verfügung steht, als ich bejahte war alles bestens-zunächst. Bei meiner Ankunft am Studio sah ich ihn in seinem Auto sitzend das Gebäude “umkurvend” und fragte mich welches Problem es gab, denn seinem Gesichtsausdruck nach gab es eines. Er versuchte offensichtlich direkt vor der Einganstür zu parken war die Erklärung. Ich konnte entspannt wartend die Szenerie komplett verfolgen. Es war ihm über 15 Minuten Zeit wert auf Wegfahrende zu hoffen um letztlich einen 2-minütigen Fußweg einzusparen, denn er parkte ca. 350 m entfernt vom Studio. Wir sprachen beim Training darüber, er meinte, dass ich zu optimistisch mit meiner Prognose bezüglich des Parkplatzes lag, er wäre ja schon vor dem eigentlichen Training völlig zerstört, schließlich hätte er ja auch noch seine Sporttasche zu tragen. Als ich ihn bat, noch einmal kurz aber genau darüber nachzudenken, welche Gründe unser Training notwendig macht, erntete ich einen ungläubigen, ja fast bösen Blick. Das hätt er mir doch sehr ausführlich beim Erstgespräch in allen Einzelheiten genaustens mittgeteilt, fuhr er fort. Ich konnte es ihm nicht ersparen, ich weiß, sagte ich, wiederholte meine Frage höflich aber inhaltlich und vom Tonfall völlig gleich, jetzt mußten wir spontan beide zeitgleich herzlich lachen. Er verstand!
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8. Februar 2010, Kommentare (3)
Gesund und Fit “Mein neues Leben” heißt die neu aufgelegte Studie der Sporthochschule Köln unter der Schirmherrschaft von Prof. Ingo Froböse die innerhalb des Morgenmagazins von ARD/ZDF aktuell dem interessierten Zuschauer näher gebracht wird. Hier wird eine Probandin mit starkem Übergewicht ( Adipostas) über ein Jahr lang begleitet und gecoacht, um sie bei der Gewichtsreduktion zu unterstützen.

Du bist was Du isst
Eine sehr gute und vor allem seriöse Initiative, fern der inflationären TV-Abnehmshows mit blindem Aktionismus, Crashdiäten und starren Kontrollmustern. Weil wissenschaftlich untermauert mit Eingangscheck, sanftem Einstieg, begleitet von Personal Trainern die individuell mit der Probandin arbeiten, stehen die Chancen sehr gut das sie ihr Ziel erreicht. In erster Linie geht es darum das Verhalten über einen langen Zeitraum zu ändern um vor allem mehr Gesundheit und damit Lebensqualität zu erzielen. Spannend für mich ist immer die Frage wie es mit dem Erfolg nach dem Erfolg aussieht, denn nach dieser Initiative muß die Kandidatin den erlernten neuen Lebensstil ohne fremde Hilfe fortsetzen. Abnehmen mit gesünderer Ernährung und Bewegung geht individuell verschieden bei jedem, die Verantwortung nach der Gewichtsreduktion delegieren leider nicht. → Weiterlesen.
11. März 2009, Kommentare (13)
Die Wirbelsäule ist für viele, der zunehmenden Bewegungsarmut geschuldet, ein starres, fragiles, oft schmerz- und später schadhaftes Teil ihres Skeletts das nur noch geschont wird. Dabei ist die Wirbelsäule äußerst flexibel wenn vor allem eine starke Muskulatur zur Stabilisierung, aber auch zur Bewegung vorhanden ist. Sicher ist, das die bindegewebigen Strukturen wie die Bandscheiben, die als “Puffer” zwischen den Wirbelkörpern dienen und arbeiten, durch langjährige Fehlbelastung dem größtem Druck ausgesetzt sind.

So weit wie in der Animation darf es nicht kommen! Wir verfügen über Muskulatur als natürliche Stütze! Bandscheiben besitzen keine eigenen Blutgefäße zur Nährstoffversorgung, Flüssigkeit und Nährstoffe werden allein durch Be-und Entlastung in die Bandscheibe “massiert”. Fehlt Bewegung verlieren die Bandscheiben im Laufe der Zeit an Flüssigkeit, damit an Höhe und Volumen und letztlich an Federungsqualität. Im schlimmsten Fall ist der umschließende Faserring der Bandscheibe gefährdet und droht zu reißen. Bandscheibenvorwölbungen (Protrusion) gehen dem zuvor, Bandscheibenvorfälle (Prolaps) sind die weitere Folge, die im ungünstigsten Fall so weit in den Rückenmarkskanal vordringen, das dort Nervenwurzeln irritiert werden und neuromuskuläre Störungen und starke Schmerzen verursacht werden. → Weiterlesen.
16. März 2009, Kommentare (2)
Immer wieder werde ich nach dem effektivsten Bauchtrainingsgerät oder der sinnvollsten Trainingsübung für den Bauch gefragt. Gesucht wird eigentlich nach dem “Zaubertrick” der die Taille schmaler werden lässt. Ich zeige dann zuerst stets auf den Cardiobereich wo Laufbänder, Fahrräder, Crosstrainer, Rudergeräte und Stepper stehen, die nicht nur Herz-Kreislauf trainieren sondern auch die Fettverbrennung ankurbeln. Dann sind wir mitten drin: Krafttraining, Ernährung und über Regelmäßigkeit gibt es regen Austausch.Viele sind verblüfft, weil oft immer noch davon ausgegangen wird, daß man Körperfett der Körpermitte durch eine spezielle und hocheffiziente Bauchmuskelübung partiell abschmelzen kann.

"Sixpack in Stein gehauen" Foto spree.perle flickr.com
Gäbe es diese eine Königsübung wirklich, würden sie alle Bauchmuskelpioniere auf der ganzen Welt pausenlos machen. Ähnlich ist es mit den inflationären und dubiosen Angeboten wie “Bauchweggürteln”, “Vibrationskorsetts” und “Bauchmuskelluftpumpenstimulatoren” aus dem Teleshop die das Patentrezept versprechen, aber nichts davon halten, Tag und Nacht würden die getragen werden. Und selbst wenn einige Trainingsgeräte brauchbar sind, nützt es nichts, wenn sie nach kurzem Gebrauch unter dem Bett verschwinden. Neulich las ich in einer Werbebeilage: wenige Minuten tägliches Training mit dem Power Cruncher genügen, um Fettpolster ab-und eine straffe Bauchmuskulatur aufzubauen” Falsch! → Weiterlesen.
20. März 2009, Kommentare (0)
Zu oft werden beim Abnehmen angezeigte Werte von Messinstrumentarien überbewertet, falsch interpretiert oder zum Anlass genommen sich die nächsten Tage zu kasteien, wenn das Gewicht nicht stimmt. In erster Linie zeigen die Waagen, Maßbänder und Körperfettmesser zunächst nüchtern eine Marke die Aufschluss über den “Konsum” der letzten Zeit gibt. Tatsächlich wird aber noch wichtigeres sichtbar: Gedanken!- nämlich ob es in der zurückliegenden Zeit die Steuerungszentrale Gehirn vermochte die richtigen Gedanken zu produzieren die entscheidend sind um abzunehmen, oder ob es eher die falschen waren. Plattitüden Formulierungen folgend: Abnehmen beginnt im Kopf hat sicher einen ganz langen Bart- die Wahrheit ist es stimmt!! Zunehmen beginnt also auch im Kopf muß an der Stelle hinzugefügt werden.

"Gedankenmessung mit Waage" foto: bensonka
Wenn man sich genau ansieht warum jemand übergewichtig geworden ist, dann ist es nicht anderes als die Summe von vielen falschen Gedanken und den daraus resultierenden Fehlentscheidungen. Hier einige Beispiele:
“ich bin schon immer übergewichtig gewesen; “bei mir hilft einfach nichts da ich schon alles versucht habe, ich brauche erst gar nicht anfangen “; “ich habe für Sport keine Zeit” ; “ich fange nächste Woche an, spätestens im neuen Jahr”; ” bei Grillpartys, beim Geburtstag meiner Oma, im Urlaub am all inklusive Buffet, beim Seminar auf der Dienstreise, bei den immer präsenten Süßigkeiten im Büro, beim Italiener, beim XXL Burgermeeting mit Freunden und zu Weihnachten muß ich einfach viel Essen”! “Nach dem Abnehmen nehme ich gleich wieder zu weil ich chronisch unter dem Jojoeffekt leide”. “Bei Stress, Frust und Langeweile esse ich immer viel”. ” Frühstücken tue ich ohnehin nicht, tagsüber bei der Arbeit esse ich wenig weil ich keine Zeit habe- ich esse lieber am Abend “vernünftig”!………….! → Weiterlesen.
26. März 2009, Kommentare (4)

Körperstraffung und Abnehmen, besonders an der Bauch-Beine-Po-Region ist mein Wunsch, aber ohne Krafttraining, denn das hasse ich, habe ich schon oft gehört beim Analysegespräch vor dem Trainingsstart. Am liebsten aussehen wie Madonna, nehme ich dann später wahr, das schon etwas leiser, nach den ersten Trainings und deren Nachwirkungen am Hintern. Ich erkläre dann zunächst die Grundlagen für ein straffes Aussehen und die sind kein Geheimnis oder Zauberei, auch nicht bei Madonna, sondern Trainingsfleiß und feststehende sportbiologische Gesätzmäßigkeiten die von Fitnesstrainern/rinnen auf der ganzen Welt genutzt werden . Es ist vor allem richtiges, abwechslungreiches und intensives Training das die Muskulatur stimuliert, denn die sitzt direkt unter der Haut und ist damit das einzige, was auf natürliche Weise strafft. Das, und nur das funktioniert hervorragend, wenn die ersten Trainingsreize wohlwollend aufgenommen werden, und sich durch die spür-und sichtbar formende und festigende Wirkung die Einstellung bezüglich variablen Kraftrainings zum Positiven verändert.

"Wirkungsvolles Maßnahmen" Foto: FaceMePLS Flickr.com
Hauptverantwortlich für das Entstehen einer “Problemzone” ist das Schwinden von Muskulatur und des straffen kollagenen Bindegewebes. Natürlich darf nicht verschwiegen werden, dass Frauen, bedingt durch Östrogen, eine elastischere Kollagenstruktur aufweisen als Männer und bevorzugt Depotfett an Beinen und Po einlagern. Dennoch, werden körperliche Strukturen wie Muskulatur nicht gebraucht und belastet, verkümmern und verrosten diese wie ein Ford Mustang, der 30 Jahre in der Garage steht. Das sind der Bewegungsarmut geschuldete, jenseits des 30. Lebensjahres, leise vorranschleichende Vorgänge, denen man allerdings mit den richtigen Maßnahmen entgegenwirken kann, wie man auch bei Madonna sehen kann und die ist 50! Aus lockerem kollagenem Bindegewebe entsteht nur durch Belastung straffes kollagenes Bindegewebe, das die Muskelfaserbündel zusammenhält. Ist die Belastung des Gewebes in alle Richtungen ausgelegt, weist es auch eine geflechtartige Struktur auf, die für eine bessere Muskeldichte sorgt und die ist außen sichtbar! Natürlich gibt es zum regelmäßigenTraining, das den “Haupstraffungsbooster” darstellt, noch einige ergänzende wirkungsvolle und natürliche Hilfen, um der Glättung auf den Weg zu helfen und die das “Maßnahmepaket” komplett machen. → Weiterlesen.
22. April 2009, Kommentare (2)
“Die Dosis macht das Gift”- sprach Paracelsus, das ist sehr lange her. Es ist noch nicht so lange her, als uns der marketingstrategische Lockruf “Fleisch ist ein Stück Lebenskraft” um die Ohren gehauen wurde, und unsere großen Fleischtöpfe die pure Lebenslust und Gesundheit versprachen.Viel ist seit dem geforscht worden, viel hat sich verändert, die durch diese Werbesuggestionen in Gang gesetzte Quantität und Dynamik unserer Tierhaltung und das Maß des Fleischkonsums im Speziellen.

"Frohkost statt Drohkost"
Für die ältere Generation um die 60+, die manchmal noch Hunger erleben mußte, körperlich schwer arbeitete, bedeutete, sich auch außerhalb des traditionellen Sonntagsbratens üppige Fleischmahlzeiten leisten zu können, Wohlstand und ein “dicker” Fortschritt. Heute muß die Frage gestellt werden, wieviel quantativer Fortschritt mit manchmal dekadenten Zügen ist gut für unseren Körper? Ist mehr hier auch wirklich mehr Lebenskraft, verbunden mit längerem Leben und wenn ja, an welchem Ort auf der Welt? → Weiterlesen.
28. Mai 2009, Kommentare (0)
Beim Personal Training geht es auch immer wieder um Fragen, wie neben körperlicher Entspannung auch ein mentales Gleichgewicht hergestellt werden kann. Beides stellt sicher eine untrennbare Verknüpfung dar, da körperliches Wohlbefinden auch zu einer psychisch-mentalen Fitness führt und auch umgekehrt. Im Idealfall bilden Körper und Seele ein Team. Wichtig ist hierfür vor allem, für eine optimale Relation von Be-und Entlastung zu sorgen.Wie kann man sich aber tatsächlich entlasten und effektiv von Disstress und alltäglicher Reizüberflutung erholen und befreien?

Lavendelfeld-"Mit allen Sinnen Entspannen" Box Cox Photography Flickr.com
Natürlich vor allem mit Sport – aber nicht nur! Die progressive Muskelentspannung ist ein Entspannungsverfahren, das vom amerikanischen Arzt Edmund Jacobsen in den 30er Jahren entwickelt wurde, dass basierend auf muskulärer Anspannung und folgender Entspannung insbesondere gegen psyschiche Belastung eingesetzt wird. Es ist ein hervorragendens “Werkzeug” um Stress abzubauen und vorzubeugen.
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14. Juni 2009, Kommentare (0)
Viel ist schon geschrieben, gesagt, gesehen und gehört worden zum Thema Muskelaufbau, das viele als das Hauptmotiv schlechthin nennen, sich regelmäßig ins Studio zu bewegen. Fast immer geht es um das wer , wie, was trainiert, selten um das wann und wieviel. Wer bewegt aber tatsächlich was, wenn Gewichte mit dem “Königsziel” mehr Wachstum bewegt werden?

"Hot Iron" Foto: ericmcgregor flickr.com
Diejenigen, die die wichtigsten sportbiologischen Grundlagen kennen oder jene Sportler, die ihre Trainingsmaßnahmen instinktiv wählen? Trainierende, die eine bestimmte Kombination von “Mitteln” für ihren Erfolg bevorzugen, fragen jedenfalls seltener nach Trainingsbasics, weil oft schon im Vorfeld die Werteskala zu Gunsten der Stimulanzien (zB.Anabolika)verschoben ist. Hier sind zB. Fitness- und Personal Trainer als Aufklärer gefragt,die sich zuvor tiefgründig informieren sollten um über ein Grundwissen bezüglich Risiken und Nebenwirkungen zu verfügen. Hier soll es jedoch um das Produzieren und Regenerieren der körpereigenen Mittel in Bezug auf den Zeitfaktor gehen, der bei vielen eine falsche oder nur untergeordnete Rolle spielt. → Weiterlesen.
1. Juli 2009, Kommentare (4)
Was ist es, das uns gesund altern lässt und warum ist es nie zu spät Dinge zu verändern die scheinbar das Altern mit sich bringt? Ist es mit dem Körper so ähnlich wie mit dem Gehirn, bei dem lebenslanges Lernen fit hält? Welche Dinge sprechen dagegen: ist es der “Altersdiabetes”, ist es die Polyarthritis, Arthrose, der Bluthochdruck, die Angina Pectoris oder wie diese unschönen Dinge alle heißen? Ist es ein unvermeidlicher Teufelskreis, in den man auf Grund individuell vorgeprägter Genetik automatisch gerät, oder ist es positiv wie auch negativ beeinflussbar?

" Keine Zeit für's Alter" Foto: nicolas auf flickr com.
Eine wissenschaftliche Antwort scheint keine ausreichend befriedigende Antwort zu sein, wenn dieser nur Statistiken zugrundeliegen, die dieses zu bestätigen scheinen. Ist alles unvermeidlich, muss man sich diesen abbauenden Tendenzen einfach ergeben? Klare Atwort: Nein! Menschen werden auch in Deutschland immer älter, nicht nur wegen wirksamerer Medikamente und fortschrittlicherer Medizin. Meine Erfahrung als Personal Trainer zeigt, auch durch eine Verschiebung der Altersstruktur derer die mich buchen, eine gestiegende Eigenverantwortung für fittes Altern. → Weiterlesen.
31. August 2010, Kommentare (1)
Als Personal Trainer berufsbedingt ernährungsinteressiert und Fisch gegenüber Fleisch bevorzugend, hat mich schon immer der Ursprungsort des Fischstäbchens zu einer “Stippvisite” gereizt, wenn es noch keins ist und nicht mit einer dicken Panade Namens Knuspertasche, Crispmantel oder Schlafrock zum Fastfood mutiert ist. Was liegt da näher als sich mit diversen Ruten, Pilkern, Vorfächern und Drillingen im Gepäck auf die Suche nach Norwegen, ins Land der Fjorde, Schären, Trolle und auch intakter Naturlandschaft zu begeben. Um die Wahrscheinlichkeit des Erfolges zu erhöhen schien es mir sinnvoller, sich befreundeten Experten auf diesem Gebiet anzuschließen.

Oslo
Selten hatte ich so gute Personal Trainer wie die ”Gebrüder Grimm”, die mir selbstlos, kameradschaftlich und mit Engelsgeduld beim grundlegenden Erlernen der Dorschflüsterei unter die Arme griffen. An der Stelle ein dankendes Petri Heil an das Organisationkomitee und dem Vorsitzenden des Zentralrates. Neben unzähligen hilfreichen Tipps die mir zu Teil wurden, hatten sie für mich offensichtlich auch den Schellfischen, Seelachsen & Co. zugeflüstert: anbeißen! Sonst beisst und weint das Greenhorn nachts in sein Kissen! Mit im Reiseboot: Jeronimo König der Fischer, Lumpi der Pressesprecher und R.alf der Seeteufeltöter. Eine schier unfassbare und so noch nie dagewesene Bündelung von Silberrücken, mit oft auch erheiternder anglerlateinischer Kraftmeierattitüde. → Weiterlesen.
30. Juli 2010, Kommentare (1)
Manuel Depta, amtierender deutscher Meister der Professionells, gehört wohl zu dem Wein, aus dem Weinkeller der deutschen Kickboxszene der letzten 20 Jahre, der gehütet wie ein Schatz, nur dann geöffnet wird wenn ein ganz besonderer Festtag ansteht. Das Bouquet, das sich nach kurzem liften des Korkens bei ebenfalls festlichen Ereignissen der Vergangenheit im Ringquadrat verbreitete, ist voller gereifter Brillianz, die bei kampfsportinteressierten Nasen die pure Gier nach dem “Abgang” freisetzt.

Welch facettenreiche Aromen inkludiert dieser Geruch, der ein solches Begehren hervorruft? Ehrliche, uneigennützige, sportliche Fairness bis auf die Knochen, ein umfassend technisch taktisches Instrumentarium, welches mit viel Finesse dem Gegner lehrreich geschenkt wird und eine Aura, die auch Trainigspartnern und sogar Verlierern Platz zum Wachsen lässt. Und wer Raum zum Wachstum lässt, wächst selbst zur unverwechselbaren Marke heran. → Weiterlesen.
22. Februar 2010, Kommentare (0)
Immer wieder kommt es vor, dass mich Menschen kontaktieren, die zur Darstellung einer Person für die Bühne oder Film bestimmte physische Voraussetzungen erlangen oder wiederherstellen wollen. Der Hintergrund dieser Motivation ist das Wissen, dass vieles unfreiwillig unglaubwürdig wirkt, wenn Handlungen, Bewegungen und Körpersprache zur Darstellung kommen sollen, die nicht alltäglich und ungeübt sind.

"Boxender Schauspieler" Rocky Statue Philadelphia Museum of modern Art, Foto: Jesse Gardner flickr.com
Auch sportlich vorgeprägte Schauspieler, die in ihrer Ausbildung akrobatische Elemente, oder Fechten und Reiten erlernen mußten, können nicht aus dem Stand einen Boxer, Seewolf oder Geheimagenten spielen, die ja oft sogar “fliegen” können und mit ihren physischen Kräften die gesamte Menschheit retten könnten (oder war das Superman?). Wer Computertechnik nicht überbeanspruchen, oder Regie und Kamera nich verärgern möchte, weil nur bestimmte Einstellungen möglich sind, oder zuviel überspielt werden muß, muß trainieren, ganz klar. Ob nun “Lola rennt” und das wahrhaftig sichtbar tun soll, Kartoffelpüree mit bloßen Händen herzustellen ist ,oder ” Gentleman uns Henry” ganz eigenen schmelingschen Sprachunterricht braucht, ist von der Höhe des angestrebten “Glaubwürdigkeitslevel” der Kunstschaffenden abhängig. → Weiterlesen.
19. Januar 2010, Kommentare (0)
Wenn wir Wasser als Lebensmittel betrachten ist es im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde. Jedenfalls sollte es so sein, wenn man bedenkt dass je nach Alter und Geschlecht der Körper zwischen 55-65 %, bei Säuglingen sogar bis zu über 70 % aus Wasser besteht und weiter fortbestehen soll. Ohne feste Nahrung kann der Mensch einige Wochen überleben, ohne Wasser nur wenige Tage, allein diese Tatsache macht Wasser unverzichtbar und überlebensnotwendig. Der Körper benötigt Wasser um viele essentielle, aufbauende und entgiftende Stoffwechselvorgänge durchzuführen und aufrechtzuerhalten die ohne Wasser nicht möglich sind.

"Lebenselexier Wasser " Foto: laslo-photo flickr.com
Aber nicht nur als Transport- und Lösemittel für Nährstoffe, Vitamine, Enzyme, Spurenelemente ist Wasser wichtig. Auch als reizweiterleitender Kommunikator zwischen den Zellen, Kapillaren, den Lympgefäßen und Nervenfasern, die ja keine direkte Verbindung miteinander haben, dient das Gewebswasser. Neben chemischer ist die elektrische Reizweiterleitung für die Funktion der Muskulatur der wichtigste Impuls, welcher ohne ausgelichenen Wasserhaushalt nicht optimal verläuft. Wie sensibel und störungsempfindlich diese Abläufe sind, zeigt die nachgewiesene, erhebliche geistige und physische Leistungseinschränkung des Körpers bei einem Flüssigkeitsverlust von nur 2% ! Koordinatiosstörungen, Konzentrations-und muskuläre Schwäche, Waden- und Muskelkrämpfe, Zittern in einzelnen Muskeln und Kopfschmerzen sind nicht nur bei Sportlern mit höherem Wasserbedarf ,sondern auch bei Nichtsportlern mit unausgeglichenem Wasserhaushalt zu beobachten. → Weiterlesen.
30. Dezember 2009, Kommentare (0)